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Handlung:
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JEDERMANN", nur ein Mysterienspiel? Das Mysterienspiel "DER JEDERMANN" reicht weit zurück bis ins 7. Jahrhundert nach Christus. Die ursprünglich buddhistische Parabel packt uns auch heute noch in seiner mystischen Aussagekraft. Weil ein Reicher zum Sterben aufgerufen wird, bittet er Verwandtschaft, Freundschaft und seinen Reichtum, ihn bis in den Tod hinein zu begleiten. Wie kommt die Parabel zu uns? Über Spanien fand die Parabel im 16. Jh. den Weg nach England und tauchte 1521 im Kirchspiel der St. Pauls-Kathedrale in London auf. Dort brachte John Skot erstmals einen Druck heraus unter dem Titel: "EVERYMAN and MIRACLE PLAYS". Auf dem Umweg über Holland beförderte sie die neu gegründete "Kaiserliche Generalpostmeisterei Thurn und Taxis" nach Nürnberg, wo Hans Sachs eine Deutung und Übersetzung versuchte. Was sagt uns das Mysterienspiel heute? Dieses Spiel vom Sterben des reichen Mannes wirkt so mächtig auf uns ein, weil es uns eindringlich an das eigene Leben erinnert. Welchen Sinn haben wir unserem Hiersein gegeben, wenn wir am Ende vor uns selber und dem ewigen Richter Rechenschaft ablegen müssen? So wie damals im Mittelalter, durchdringt es auch den heutigen Menschen bis tief in die Wurzeln des Denkens und Fühlens hinein. Und das ist die Botschaft, die von unserem Mysterienspiel ausgeht: Weil in der Gestalt des "JEDERMANN" allegorisch jeder Mensch, jeder Mann, und jede Frau verkörpert sein kann, enthält diese Botschaft auch für den heutigen Menschen eine Grundwahrheit: "Media in vita in morte sumus." Mitten im prallen Leben packt den JEDERMANN der Tod und er muss Rede und Antwort stehen, wie er gelebt, auf welche Weise, krumm oder gerade, gut oder böse. Welche Hoffnung bleibt ihm zur Erlösung wenn der Bote verkündet: "Hört, wie des Himmels Herr voll Kraft aufruft den Jedermann zur Rechenschaft!" Das Spiel dauert etwa zwei Stunden und 20 Minuten. Wir werden ohne Pause durchspielen, um die dramatische Handlung und die Stimmung nicht zu zerreißen. Wir, die Theatergruppe, würden uns über Ihren Besuch sehr freuen und wünschen Ihnen ein paar besinnliche Stunden,, die vielleicht nachhallen werden, als war´s das ferne Rauschen einer Brandung am Ufer zur Ewigkeit. Ihr Regisseur
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Aufführungen:
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10., 11., 16., 17., 18., 24., 25. Juni und 30., 31. Juli in Nabburg (Theatergarten)
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Es spielen für Sie:
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GOTT, DER HERR TOD TEUFEL JEDERMANN JEDERMANNS MUTTER BEATE, SEINE GELIEBTE JEDERMANNS FREUND ELISABETH, SEINE FRAU VERWALTER JUNGE NACHBARIN SCHULDNER FRAU DES SCHULDNERS POLIZIST VETTER LENZ VETTER TIBOR STANDESBEAMTER ERSTER TRAUZEUGE ZWEITER TRAUZEUGE
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Helmut Baumgartner Bertram Greßbach Erwin Pilz Dr. Joachim Stellmach Gabi Walser Inge Dettendorfer Konrad Ringlstetter Regina Steiner Helmut Nimmerfall Monika Borody Richard Savio Brigitta Nagyeri Martin Stirner Attila Borody Riccardo Savio Helmut Nimmerfall Konrad Ringlstetter Christine Schwarz
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